Ein Leben ohne Plastiktüten?

Autofahren bildet mich immer sehr, da ich dabei mal dazu komme, hr INFO zu hören (leider habe ich nur einen sehr kurzen Weg zur Arbeit, daher bin ich auch so ungebildet :-D). Heute habe ich eine Sendung zum Thema Selbstverpflichtung des Einzelhandels zu kostenpflichtigen Plastiktüten gehört. Ihr habt sicher auch schon davon gehört. Es geht um eine zunächst freiwillige Abgabe (also für die Einzelhändler) auf Plastiktüten, die wahrscheinlich noch in diesem Monat aktuell wird. Ich finde das eine sehr gute Maßnahme. Sicher geht es nicht immer ohne Tüten, vor allem bei Spontaneinkäufen, aber dann tun ja 15 Cent auch nicht weh. Ich hoffe, dass es zumindest mehr zum Nachdenken anregt. Auch wenn auch laut dem Beitrag festzustellen ist, dass die Tüten auch im Supermarkt, wo sie ja schon kostenpflichtig sind, oft in Anspruch genommen werden. Ich habe allerdings oft eine Tüte dabei und bin oft nicht schnell genug, an der Kasse zu sagen, dass ich keine brauche – dann bin ich zu bequem, der Kassiererin zu sagen, dass sie meine Sachen doch bitte wieder rausnehmen soll. Zukünftig hat sich zumindest das Problem sicher erledigt.

Interessant in dem Beitrag fand ich übrigens, dass es eine Abgabe in anderen Ländern z. T. schon lange gibt – wo doch wir Deutschen angeblich immer die Vorreiter beim Umweltschutz sind. Selbst in Kalifornien! Vielleicht muss ich meine Meinung von den Amis doch nochmal revidieren :D…

Den Podcast der Sendung findet ihr hier.

Ich frage mich allerdings, warum die Leute so viele Tüten einfach wegschmeißen. Bei mir dienen sie in 95 % der Fälle zumindest noch als Müllbeutel (wobei die regulären Müllbeutel natürlich mengenmäßig weniger Müll sind). Und wo packen die Leute ihre ganzen anderen Sachen rein?! Z. B. dreckige Schuhe?

2 Gedanken zu „Ein Leben ohne Plastiktüten?“

  1. vielleicht sind 15 Cent noch einfach zu wenig? Mich interessiert, was mit den 15 Cent plastiktütenabgabe passiert – miriam, weißt du das?

  2. Ja, ein höherer Betrag wäre sicher gut. So wie ich es verstanden habe, soll es direkt an die Einzelhändler gehen – vielleicht werden es einige spenden, aber ich schätze mal, das wird nicht die Regel sein. Wäre natürlich gut, wenn es für irgendwelche Umweltprojekte eingesetzt würde. Zumal so ja ein Anreiz besteht, dem Kunden das Zeug anzudrehen. Hier sind wie so oft wohl eher mal wir Konsumenten gefragt!

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